Dienstag, 3. Februar 2009
Zu Hilfe!
T, die fleischgewordene Callcenterbelästigung dreht völlig frei. Im Halbstundentakt nervt er mich mit seinen mal verliebten, mal beleidigenden, frechen, sexualisierten SMS, wenn ich einfach meine Ruhe haben will und lesen. Was denkt der sich? Das ich keine Augen im Kopf habe? Das ich diesen Alptraum benötige? Das der stete Tropfen den Stein höhlt? Das ich plötzlich Hormone für ihn entwickele? Es grenzt an Stalking. Er respektiert mich, mein Ruhebedürfnis, meine Wünsche nicht. Das ich nicht seine Partnerin werden will und nicht seine Freundin. Ich will nicht!!! Er muss das begreifen. Muss ich noch deutlicher werden? Und ich ertrag es nicht, ständig von einer so abartig hässlichen, moppeligen, dominanten und doch zutiefst unsicheren Tunte bedrängt zu werden. Sein Aussehen und seine Werbung beleidigen mich. Es muss ein Ende finden. Ich werde im Leben kein Wort mehr mit ihm sprechen, auch wenn das finanzielle Nachteile mit sich bringt. Es ist mein Ernst.
Er lässt sich nicht abbringen von seinen tollpatschigen Eroberungsversuchen. Nicht mit guten Worten, nicht mit Boshaftigkeiten, nicht mit Drohungen. Ignorieren und wegschauen funktioniert auch nicht. Es befriedigt vermutlich noch seinen Masochismus. Ich ekele mich ja sonst nicht so leicht, ich werde auch nicht leicht laut. Aber mir platzt momentan wirklich die Hutschnur, bei soviel Ignoranz. Ein schwerer Fehler dieses fette und fettige, penetrante Riesenbaby in mein Leben sich einschleimen zu lassen und ihn in seiner hündischen Anhänglichkeit loszuwerden muss mir jetzt endlich gelingen. Es ist jenseits von Gut und Böse. Wie kann man nur die Realität derart verkennen? Auch nicht, wenn er der letzte Mann auf Erden wäre. Ich bin wirklich wütend. Wär ich nur nicht mit zum Fussball gegangen, hätte ich mich nicht überreden lassen, ich habe jetzt auch einen ganz leichten Schnupfen. Dabei war ich ihn fast los.


Alex! Wo bleibt eigentlich mein Stuhl?

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