Dienstag, 24. Februar 2009
Nach der Arbeit fuhr ich zu Said. Es gab Hähnchen und wir spielten Billard und tranken. Ich schlief dann dort.
Der Schnee ist alles weggetaut, es ist trübst. Bald werden die ersten Krokus spriessen und dann habe ich auch schon wieder Geburtstag.
Wien fällt aus. Wien wird nicht sein. Ich habe umgeplant.
Miles reist an, am Wochenende, um mich zu begatten. Wir telefonieren ja inzwischen fast täglich. Schönes Ding. Ich freu mich. Ich werde putzen, Bier ranschleppen, Veranstaltungen aussuchen, Kino und meine Liebeskünste entstauben. Das es ihm nur ja zusagt! Miles ist mein neuer Freund, ein Weltenbummler ohne festen Wohnsitz, mit buddhistischen Tendenzen. Frührentner, Mitte 40. Zeit hätte er also für mich. Recht hat er studiert. Ach, ein Jurist. Wäre ich doch Rechtsanwaltsgehilfin geworden. Dann könnte ich stets an einem seiner Seite sein. Das wäre ideal.
Miles löst sich von seiner kranken Mutti in Norddeutschland, die er grad betreut und wird mit mir tagelang um die Häuser ziehen, bis das wieder Bettzeit ist. Schon ab Donnerstag. Amouröse Zeiten. Bong. Endlich Überfluss.

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