... newer stories
Montag, 30. März 2009
hastenichtgesehen, 12:31h
Hiddensee ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Wer´s noch nicht weiss und wusste, dem sei´s gesagt. Autofrei, doch dafür mit reichlich Pferdekutschen versehen. Die Bäume gepeitscht und verbogen, von den steten Unbillen des harschen Wetters. Die Einwohner haben den Bodden und die stürmische See. Die Gäste auch. Und Stille haben sie, so der Wind nicht heult, wenn das Meer nicht braust, tost und brandet.
Anheimelnde Überschaubarkeit. Natürlichkeit. Frieden.
Tiere leben da. Die Luft ist staubfrei und gesalzen, wie die Preise der Gastronomen gepfeffert. Entspannung pur ist zu finden. Was für ein angenehmer Platz zum Leben. Welche Idylle. Die Menschen sind stolz auf die landschaftliche Schönheit ihre abgeschiedene Heimat, wie vielleicht sonst nur auf den Sanddorn und dessen Produkte. Sie leben von Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus. Und sie erfreuen sich jeden Tag an der See, den Wellen, den Schiffen, möchte man meinen.

Was ich gesehen habe, am Anschlag: Für den Sommer sucht die Kurverwaltung eine Kurkartenkontrolleurin. Ein reizvoller Gedanke. Das mach ich. Ich bewerbe mich, Grundkenntnisse im Ordnungsrecht wäre die einzige Bedingung. Ich laufe oder radele dann taglich unter Tage über die Insel, springe aus Büschen und kreische hysterisch: „ Bitte die Kurkarten vorzeigen. Aber dalli, dalli.“. Abends gehe ich baden und schaue dem Sonnenuntergang zu. Möglicherweise gibt es sogar andere Jobs zu finden. Nur so eine Idee.

Erstmal fuhren wir ja hin. Logisch. Noch war der Himmel trüb, aber wir haben es insgesamt gut erwischt. Klimatisch. Wettertechnisch. Viel Sonnenschein, kein Regen. Halb 2 rum ging unsere Fähre. Die Überfahrt verlief reibungslos und dauerte circa eine Stunde ab Schaprode auf Rügen.

Wir erreichten Kloster, unser Ziel. Machten fest. Betraten. Immer bisher, alle Jahre wieder, hatten wir in Vitte genächtigt, ein paar Tage wenigstens, im Godewind und nun machten wir mal etwas ganz Neues, Verwegenes. Wir nächtigten im beschaulichen Kloster im bewaldeten Norden der Insel, wo auch Gerhart Hauptmann lange lebte. Man hat ihm ein Museum eingerichtet. Man liebt die zugezogenen Künstler nach einer Weile.
Das Eiland hat 3 Dörfer zu Wahl.
Wir logierten im Haus Dornbusch. Wir kamen an. Wir schliefen. Das Haus ist freundlich und kindgerecht gestaltet. Es gab Sauna und Pool, die wir fleissig und regelmässig nutzten, einen Billardraum, Tischtennis, das machten wir beides auch und einen Eierpiekser in unserer komplett eingerichteten Küche. Wir waren nicht die ersten Stargäste.

Wir wanderten hin und her auf der Insel im Sonnenschein. So wohl fühlten wir uns. Auf den Bessin gingen wir, quasi der Fühler des Seepferdes, Hiddensee ist bekanntlich in Seepferdchenform geschaffen. Das Seepferdchen ist nebenher das einzige Tier, denk ich, bei dem allein das Männchen die Brutpflege übernimmt, der Liebe. Weiterhin wanderten wir zur Lietzenburg, zum Klausner, bestiegen den Leuchtturm und immer den Strand lang. Wir sassen am Hafen, viel Betrieb war nicht, ausgiebige Zeitungslektüre und wir snackten natürlich auch viel, immer Fisch, gerne im Inselblick und wir alberten.
Ach. Schön, so schön war die Zeit.

Weiterhin sammelten wir allerbeste Steinchen und entführten sie nach Berlin. Souvenirs. Souvenirs.
Es geht weiter.
Anheimelnde Überschaubarkeit. Natürlichkeit. Frieden.
Tiere leben da. Die Luft ist staubfrei und gesalzen, wie die Preise der Gastronomen gepfeffert. Entspannung pur ist zu finden. Was für ein angenehmer Platz zum Leben. Welche Idylle. Die Menschen sind stolz auf die landschaftliche Schönheit ihre abgeschiedene Heimat, wie vielleicht sonst nur auf den Sanddorn und dessen Produkte. Sie leben von Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus. Und sie erfreuen sich jeden Tag an der See, den Wellen, den Schiffen, möchte man meinen.

Was ich gesehen habe, am Anschlag: Für den Sommer sucht die Kurverwaltung eine Kurkartenkontrolleurin. Ein reizvoller Gedanke. Das mach ich. Ich bewerbe mich, Grundkenntnisse im Ordnungsrecht wäre die einzige Bedingung. Ich laufe oder radele dann taglich unter Tage über die Insel, springe aus Büschen und kreische hysterisch: „ Bitte die Kurkarten vorzeigen. Aber dalli, dalli.“. Abends gehe ich baden und schaue dem Sonnenuntergang zu. Möglicherweise gibt es sogar andere Jobs zu finden. Nur so eine Idee.

Erstmal fuhren wir ja hin. Logisch. Noch war der Himmel trüb, aber wir haben es insgesamt gut erwischt. Klimatisch. Wettertechnisch. Viel Sonnenschein, kein Regen. Halb 2 rum ging unsere Fähre. Die Überfahrt verlief reibungslos und dauerte circa eine Stunde ab Schaprode auf Rügen.

Wir erreichten Kloster, unser Ziel. Machten fest. Betraten. Immer bisher, alle Jahre wieder, hatten wir in Vitte genächtigt, ein paar Tage wenigstens, im Godewind und nun machten wir mal etwas ganz Neues, Verwegenes. Wir nächtigten im beschaulichen Kloster im bewaldeten Norden der Insel, wo auch Gerhart Hauptmann lange lebte. Man hat ihm ein Museum eingerichtet. Man liebt die zugezogenen Künstler nach einer Weile.
Das Eiland hat 3 Dörfer zu Wahl.
Wir logierten im Haus Dornbusch. Wir kamen an. Wir schliefen. Das Haus ist freundlich und kindgerecht gestaltet. Es gab Sauna und Pool, die wir fleissig und regelmässig nutzten, einen Billardraum, Tischtennis, das machten wir beides auch und einen Eierpiekser in unserer komplett eingerichteten Küche. Wir waren nicht die ersten Stargäste.

Wir wanderten hin und her auf der Insel im Sonnenschein. So wohl fühlten wir uns. Auf den Bessin gingen wir, quasi der Fühler des Seepferdes, Hiddensee ist bekanntlich in Seepferdchenform geschaffen. Das Seepferdchen ist nebenher das einzige Tier, denk ich, bei dem allein das Männchen die Brutpflege übernimmt, der Liebe. Weiterhin wanderten wir zur Lietzenburg, zum Klausner, bestiegen den Leuchtturm und immer den Strand lang. Wir sassen am Hafen, viel Betrieb war nicht, ausgiebige Zeitungslektüre und wir snackten natürlich auch viel, immer Fisch, gerne im Inselblick und wir alberten.
Ach. Schön, so schön war die Zeit.

Weiterhin sammelten wir allerbeste Steinchen und entführten sie nach Berlin. Souvenirs. Souvenirs.
Es geht weiter.
... link (4 Kommentare) ... comment
... older stories