Montag, 5. Januar 2009
Puh.
hastenichtgesehen, 13:37h
Gestern verbrachte ich noch einen bürgerlichen Sonntagabend und sah Zimmer frei.
Wieder aggressive und beleidigende Nachrichten verschickt. Ich kann´s mir ja leisten.
Wieder heisse Zitrone und Mandarinen genommen.
Meine Erkältung wird leider nicht wirklich besser und lockerer. Nur unwesentlich. Bedenklich. Ich musste einen weiteren Tag freinehmen. Es würde zwar gehen, mit Ach und Krach, aber mit zuer Nase und Reizhusten, das ist auch für die zu Befragenden kein Zuckerschlecken da teilzunehmen, bei der Medienanalyse 2008. Manch einer hat womöglich Mitleid, aber nichts ist unangenehmer als eine Hustenattacke im Interview. Ist auch unhöflich. Zwanzig Minuten sprechen am Stück- das macht der gereizte Hals noch nicht mit, denk ich.
Ich habe nichts gegen Freizeit, möchte im Februar allerdings ein passables Gehalt.
Ich mache mir allerdings keine allzu grossen Sorgen darum, denn am Wochenende wird das Arbeiten ohnehin wohlwollendst bezuschlagt. Da hol ich auf.
Der Himmel strahlt heute allerdings in zauberhaftestem Blau, heute am 5ten Januar. Eine mehrere Tage andauernde Schneedecke, mit gelegentlichem Sonnenschein, bei Kälte, habe ich in Berlin so auch noch nicht erlebt. Ich muss raus! Mit Strumpfhose! Nach dem Frühstück. Habe noch Weihnachtsgeld für eine Jeans auszugeben und gehe mal zum Kuhdamm. Danach lege ich mich natürlich wieder ins Bett und schone mich weiter.
Morgen findet der Salon Noir statt, was immer ganz nett ist, ja wirklich und ich habe Karten für eine Lesung. Wäre schon super, dabei zu sein, in guter Verfassung.
Überleg, überleg. Unter 280 Wörter mach ich´s nicht, hab ich insgeheim beschlossen.
Ein Freund von mir, ein Oberstleutnant, geht im Februar nach Kabul. Ich hoffe, dass ers überlebt und mir eine Karte schickt.
Ich ging spazieren und schon nach einem Bild, fiel meine Kamera in die Kältestarre.

Unwesentlich später verdüsterten sich um mein Herz die Wolken.
Wieder aggressive und beleidigende Nachrichten verschickt. Ich kann´s mir ja leisten.
Wieder heisse Zitrone und Mandarinen genommen.
Meine Erkältung wird leider nicht wirklich besser und lockerer. Nur unwesentlich. Bedenklich. Ich musste einen weiteren Tag freinehmen. Es würde zwar gehen, mit Ach und Krach, aber mit zuer Nase und Reizhusten, das ist auch für die zu Befragenden kein Zuckerschlecken da teilzunehmen, bei der Medienanalyse 2008. Manch einer hat womöglich Mitleid, aber nichts ist unangenehmer als eine Hustenattacke im Interview. Ist auch unhöflich. Zwanzig Minuten sprechen am Stück- das macht der gereizte Hals noch nicht mit, denk ich.
Ich habe nichts gegen Freizeit, möchte im Februar allerdings ein passables Gehalt.
Ich mache mir allerdings keine allzu grossen Sorgen darum, denn am Wochenende wird das Arbeiten ohnehin wohlwollendst bezuschlagt. Da hol ich auf.
Der Himmel strahlt heute allerdings in zauberhaftestem Blau, heute am 5ten Januar. Eine mehrere Tage andauernde Schneedecke, mit gelegentlichem Sonnenschein, bei Kälte, habe ich in Berlin so auch noch nicht erlebt. Ich muss raus! Mit Strumpfhose! Nach dem Frühstück. Habe noch Weihnachtsgeld für eine Jeans auszugeben und gehe mal zum Kuhdamm. Danach lege ich mich natürlich wieder ins Bett und schone mich weiter.
Morgen findet der Salon Noir statt, was immer ganz nett ist, ja wirklich und ich habe Karten für eine Lesung. Wäre schon super, dabei zu sein, in guter Verfassung.
Überleg, überleg. Unter 280 Wörter mach ich´s nicht, hab ich insgeheim beschlossen.
Ein Freund von mir, ein Oberstleutnant, geht im Februar nach Kabul. Ich hoffe, dass ers überlebt und mir eine Karte schickt.
Ich ging spazieren und schon nach einem Bild, fiel meine Kamera in die Kältestarre.

Unwesentlich später verdüsterten sich um mein Herz die Wolken.
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