Sonntag, 1. Februar 2009
Olympiastadion.
hastenichtgesehen, 12:35h
Mann, Mann, Mann, HUHU- war das kalt im Olympiastadion über die Stunden. Der Mist. Die ganze Zeit leise rieselnder Schnee. Gut, dass ich das weiche Sitzkissen wenigstens dabei hatte, wie Klaus empfohlen hatte.
Wir trafen uns nach dem üppigen Frühstück im Tuffstein mit den Anderen vorm Stadion. Fast alles Vorgesetzte von mir, viel mittlere Führungsebene, Aufseher und so. Durchzählen. Wir waren zu Neunt beim Heimspiel. Die meisten hielten patriotisch zu Berlin. Eine von uns, sozusagen unsere Chefin, outete sich sogar mit blau-weissem Schal.
Die Anhänger liefen ein, in Gruppen und Grüppchen. 37000 waren gekommen um mitzufiebern. Hurra, hurra – das ganze Dorf ist da.
Das Olympiastadion an sich ist beeindruckend. Da haben der Herr Hitler und der Heer Speer saubere Arbeit geleistet.
Abgesehen davon, dass es sehr, sehr kalt war beim Spiel war es gar nicht schlecht und wir Herthaner haben mit 2:1 die Frankfurter besiegt. Marko Pantelic erzielte beide Tore und wurde später ausgewechselt. Nicht ideal für den edlen Spender der auf ein Unentschieden gehofft hatte. Man sah gut wie die Tore fielen. In unserer Ecke klapperten und tröteten sie auch nicht ganz so laut wie ich erwartet gehabt hatte. HA HO HE – HERTHA BSC. Wir sassen Block F in der Nähe des Frankfurter Fanblocks. Ich trank Punsch. Als wir nach dem Spiel noch eine grössere Zigarette rauchten, völlig durchgefroren dachte ich mir sackt der Kreislauf weg. Ich habe niedrigen Blutdruck.
Mit Kommentator und im Fernsehen gefällt mir Fussball schon auch gut. Wippen wollten die Massen nicht auf der Rückfahrt in der S-Bahn. Das hätte ich doch gerne mal erlebt.
Danach brühte ich mich lange und sehr heiss in der Duschkabine ab, kochte mir Zwergennahrung und legte mich ins Bett.
Also die nächsten Tage muss ich erstmal nicht wieder zum Fussball. Auch nicht wie die Kollegen zum Knallerspiel gegen Bayern.
Ich war wirklich da, wer würde zweifeln und ich kann es euch beweisen.

Wir trafen uns nach dem üppigen Frühstück im Tuffstein mit den Anderen vorm Stadion. Fast alles Vorgesetzte von mir, viel mittlere Führungsebene, Aufseher und so. Durchzählen. Wir waren zu Neunt beim Heimspiel. Die meisten hielten patriotisch zu Berlin. Eine von uns, sozusagen unsere Chefin, outete sich sogar mit blau-weissem Schal.
Die Anhänger liefen ein, in Gruppen und Grüppchen. 37000 waren gekommen um mitzufiebern. Hurra, hurra – das ganze Dorf ist da.
Das Olympiastadion an sich ist beeindruckend. Da haben der Herr Hitler und der Heer Speer saubere Arbeit geleistet.
Abgesehen davon, dass es sehr, sehr kalt war beim Spiel war es gar nicht schlecht und wir Herthaner haben mit 2:1 die Frankfurter besiegt. Marko Pantelic erzielte beide Tore und wurde später ausgewechselt. Nicht ideal für den edlen Spender der auf ein Unentschieden gehofft hatte. Man sah gut wie die Tore fielen. In unserer Ecke klapperten und tröteten sie auch nicht ganz so laut wie ich erwartet gehabt hatte. HA HO HE – HERTHA BSC. Wir sassen Block F in der Nähe des Frankfurter Fanblocks. Ich trank Punsch. Als wir nach dem Spiel noch eine grössere Zigarette rauchten, völlig durchgefroren dachte ich mir sackt der Kreislauf weg. Ich habe niedrigen Blutdruck.
Mit Kommentator und im Fernsehen gefällt mir Fussball schon auch gut. Wippen wollten die Massen nicht auf der Rückfahrt in der S-Bahn. Das hätte ich doch gerne mal erlebt.
Danach brühte ich mich lange und sehr heiss in der Duschkabine ab, kochte mir Zwergennahrung und legte mich ins Bett.
Also die nächsten Tage muss ich erstmal nicht wieder zum Fussball. Auch nicht wie die Kollegen zum Knallerspiel gegen Bayern.
Ich war wirklich da, wer würde zweifeln und ich kann es euch beweisen.

... comment
...bereits 153 x gelesen