Sonntag, 22. Februar 2009
O Gott. Die ganze Dominanz und Distanziertheit ist flöten. Dahin. Wie kann und warum sollte sie auch dauerhaft aufrecht erhalten werden, wenn man geil ist und nicht frigid. Das Gastgeberpaar, Armee und Staatsschutz, Wahnsinn, haben mich zu vorgerückter Stunde schnurstracks überfallen, wir nennen es afghanisch und mich mit Gewalt und grob in der kleinen Runde entblösst. Hu- das war aufregend, trotz mangelnder Einvernehmlichkeit. Was will man machen. So ist der Charakter der Exekutive nun mal.
Die Abschiedsparty, am Rande Berlins fand in einem grösseren Gartenhaus statt, ein kleiner Sm-Schuppen quasi. Der SM Tempel Bizarr. Die Spezialität des Ortes ist das riesige Outdoorareal, welches allerdings wegen Schnee nicht so genutzt wurde. Wir blieben drin und assen eine hoffentlich saubere Gulaschsuppe.
Die Öffentlichen kutschierten Emma und mich hin. Sie entpuppte sich wieder ein wahres Schmuckstück und so freundlich. Eine Sklavinnenausbildung könnte mich möglicherweise auch noch veredeln, wenn ich das so sehe. Wir fanden den Club nicht sofort. Beinah hätten wir bei den Lindemanns und der HipHop- Veranstaltung geklingelt. Auch dort hätten wir gewiss gefallen. Am Ende fanden wir das Versteck doch. Um die 50 Freunde hatten sie wohl eingeladen und so war es voll und kuschelig. Ich kannte relativ viele Leute, zumindest vom Sehen und unterhielt mich artig mit allen. Stimmung. Leute aus verschiedenen Zirkeln mit sonderbaren Sexhobbys, SklavInnen und HerrInnen aller Couleur bevölkerten das Areal.
Der Höhepunkt des Abends war das Piercen der Dame. Die Dame wurde vor aller Augen professionell genital gepiekst und beringt. Hat gar nicht mal so weh getan. Doch wird sie unter Schmerzen bumsen bis zum Einsatz unseres Mannes in Kabul.

Das wars schon. Ich muss erst mal ein wenig arbeiten gehen und berichte später weiter. Frohen Fasching. 

Vielleicht fahre ich nächstes Wochenende nach Wien? Zimmer wäre gratis und Österreich gefällt. Da kenn ich auch einen extrem arroganten Adligen, aus Japan, der mich bestimmt mal sprechen will. Mir fehlen allerdings die Mittel für den Trip. Grübel. Soll ich? Soll ich nicht? Wo ich doch Wien schon kenne wie meine Westentasche.

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