Donnerstag, 22. Januar 2009
Grüne Woche.
Also grüne Woche. Ich war dabei.
Ich habe viele Bilder geschossen, Gewinnspiele gespielt, gegessen, getrunken, Shows.
War lustig und anstrengend. Später mehr.





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Mittwoch, 21. Januar 2009
Gestern hatte ich den ganzen Tag, ausser abends wahnsinnig schlechte Laune. Wegen Rauchen on/off. Ablehnung von Ansprechpartnern konnte ich kaum ertragen. Also wirklich richtig schlechte Laune. Um sieben ging ich heim, kochte mir was, was nicht schmeckte, mit Pilze. Champignon. Ich hatte da Sojasouce reingewurschtelt und das war voll daneben. Gut das das noch nicht das Highlight des Tages war.
Die Vereidigung schaute ich noch an und nahm dann das Rad und fuhr nach Friedrichshain, holte Said aus seiner Butze ab und wir gingen Billard spielen im Weinsalon. Pool. Das war okay. Mit Said bleibt man auch meist am Tisch. Es ist gratis. Sie spielen so, das das Siegerteam am Tisch bleiben darf. Mit fordern. Angenehme Gesellschaft war dort und es wurde spät. Nettes Etablissement. War ich früher öfter als ich da noch lebte, in diesem Stadtteil. Ich schlief dann bei Said.
Heute habe ich Augenringe und Red Bull Tabak gekauft für den Sträfling.
Schön war es morgens heimzuradeln. Das Rad hat mir Jens geschenkt und heute kommt Jens.
Ich muss noch etwas Ordnung schaffen und Wäsche waschen. Jens ist aus Bücheloh, auch Thüringen, ein junger Bauer mit Gelbviehherde. Züchter. Elite. Er ist total verrückt nach mir und übernachtet hier. Meine Aufgabe ist es den Kühen Namen zu geben. Sie heissen dann Coco oder Hilary. Er geht zur grünen Woche und da werde ich ihn morgen wohl begleiten.
Und immer, also schon wieder jault der Hund in der Nachbarwohnung erbärmlichst. Es macht mich wahnsinnig. Eigentlich müsste man den Tierschutz einschalten.
Ich schlafe übrigens nicht mit Said. Und mit Jens auch nicht. Da bin ich total streng.
Auf Wiedersehen!

http://www.youtube.com/watch?v=z2-qWuSx6sA

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Dienstag, 20. Januar 2009
Böse Träume.
Nicht aus dem Bett gekommen und gegen Mittag heftig alpgeträumt. Ich wollte um einen kleinen, morastigen See rumjoggen bei Eiseskälte, doch die Bretter auf dem See, der Joggweg wurde immer dünner und wackeliger und ich musste auch noch ein Boot und Holz mitschleppen. Es fiel runter, der Rückweg war mir damit versperrt. Ich kam weder vor noch zurück und musste mich an kleinen Noppen und ständig reissenden Seilen an der klammen Wand, Ja, da war auch eine Wand! , festhalten und da stand ich nun. Ausgeliefert. Hilflos. Den kalten, schwarzen Morast unter mir. Dann rettete mich ein netter, junger Mann.
Das kommt davon wenn man so lange schläft und es ist die tiefsitzende Angst vor Sport.

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